Samstag, 26. Juli 2014

Der Sommer im Glas...

Feigenmarmelade in 3 leckeren Varianten

Hab ich euch schon erzählt das ich ein richtiger Feigenfan bin?
Das scheint wohl an den italienischen Genen zu liegen.
Für frische Feigen direkt vom Baum würde ich sogar töten. ;-)
Gut das der Papa Chocolata da vor einigen Jahren ein kleines Bäumchen in den Garten gepflanzt hat,das inzwischen zu einem großen gut tragenden Feigenbaum herangewachsen ist.

die Feigenbäume in Papas Garten

Dieses Jahr hatte er besonders viele große und reife Früchte und so hab ich beschlossen,das ich mir für den Winter einen kleinen Vorrat an Marmelade koche.


Variante 1   Feige pur


1 kg frische Feigen
1/2 Tl Zimt
Saft von 1 ausgepressten Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1

- Die Feigen schälen und pürieren.
- Zimt,Zitrone und Zucker dazugeben.
- 10 Minuten offen sprudelnd kochen lassen.
- Von der heißen Herdplatte ziehen und Gelierprobe machen.
- In heiß ausgespülte Gläser füllen.
- Sofort verschließen.
- Für 5 Minuten auf den Kopf stellen.


Variante 2   Feige mit Honigmelone


600g Feige
400 g Honigmelone
Saft von 2 Zitronen
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung wie bei Variante 1


Variante 3   Feige mit grünem Pfeffer


800 g frische Feigen
200 g getrocknete Feigen
1,5 Tl eingelegter grüner Pfeffer aus dem Glas
Saft von 1 Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1

- Die frischen Feigen schälen und pürieren.
- Die getrockneten Feigen in feine Streifen schneiden.
- Den grünen Pfeffer kurz abspülen und kleinhacken.
- Alles in einen Topf geben.
- Zitrone und Zucker zufügen.
- 10 Minuten offen sprudelnd kochenlassen.
- Von der heißen Herdplatte ziehen und Gelierprobe machen.
- In heiß ausgespülte Gläser füllen.
- Sofort verschließen.
- Für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Et voila...fertisch! Drei leckere Feigenmarmeladen für den Winter.
Ähm...wenn ich sie nicht schon vorher leer gegessen hab. ;-)
Ich könnte mich da echt reinlegen.
Schade,das ihr den köstlichen Duft beim Marmelade kochen nicht riechen konntet.
In meiner Küche roch es wie im Paradies. :-)

...süße fruchtige Grüße von eurer Principessa

Sonntag, 6. Juli 2014

Backen mit dem Philips Airfryer...Nusstorte

Nachdem ich gestern bei der Froschkönigtorte noch etwas Buttercreme über hatte und die wirklich zu schade zum wegschmeißen war,hab ich uns heute kurzerhand ein Sonntagssüß daraus gezaubert.

Wenn ihr euch noch erinnert,ich hab seit einiger Zeit den Airfryer von Philips.Das ist diese Heißluftfriteuse.
Und vor kurzem gab es dann diese megasüße kleine Backform als Zubehör zu kaufen.Ich hab natürlich gleich zugeschlagen...und das obwohl ich eigentlich super skeptisch war.Kuchen backen in der Friteuse?Das soll gehen?

Jaaaaaaa und wie das geht!

Und so sieht sie aus,die Backform...



Das Rezept für 2 kleine Nussböden:
100 g Butter
150 g Zucker
1 El. Vanillezucker
1/2 Tl Zimt
3 Eier Gr.L
150 g Mehl
2 Tl Backpulver
100 g geriebene Haselnüsse
100 ml Schlagsahne

- Den Airfryer auf 160 Grad einstellen.
- Butter und Zucker verrühren.
- Eier zugeben und unterrühren.
- Restliche Zutaten zufügen.
- Alles gut verrühren.
- Die Hälfte in die mit Backpapier ausgelegte Form füllen.
- In den Airfryer geben und 30 Minuten backen.
- Mit der anderen Hälfte genauso verfahren.
- Die Böden auskühlen lassen.


So und jetzt schneidet man die beiden Böden mit einem Messer oben gerade und füllt sie nach Lust und Laune.
Wenn ihr es lieber trocken mögt,dann klebt die Teile mit etwas Aprikosenkonfitüre zusammen.
Mögt ihr es cremig,dann nehmt etwas Buttercreme (ich hatte noch eine Handvoll von gestern übrig) und rührt einfach 2 El Nussnougatcreme ( ich hab die einfache vom Lidl genommen) darunter.
Die Böden müsst ihr dafür einfach in der Mitte nochmal halbieren,so das ihr 4 dünne Böden habt.
Jetzt streicht ihr die Creme gleichmäßig auf die Böden und schichtet die Torte.



Mit der restlichen Creme streicht ihr das ganze Törtchen ein und stellt es kurz kühl.

In der Zwischenzeit wirkt ihr etwas Marzipan mit Puderzucker an.Für die Größe braucht ihr so ca. 100 g Marzipan und 50 g Puderzucker.
Dann rollt ihr den Marzipan dünn aus und deckt das Törtchen damit ein.
Jetzt löst ihr ein kleines Päckchen Vollmilchglasur in der Mikrowelle auf und verteilt es gleichmäßig über dem Törtchen.

Falls ihr euch für die Aprikosenkonfitüre entschieden habt,dann streicht ihr das Törtchen mit der Konfitüre ein und macht dann mit dem Marzipan weiter.Und auch hier kommt dann die Glasur gleichmäßig über die Marzipandecke.

Das ganze etwas antrocknen lassen und dann....einfach einen Kaffee aufsetzen und genießen. :-)





Et voila...der erste Philips Airfryer Kuchen made by Principessa.Und lecker war der...der Prinz hat sich sogar freiwillig Nachschlag genommen und das obwohl er eigentlich kein "Cremiger" ist.



Das rechts im Bild ist Schokodogs Mittagssnack...abgekochtes Hähnchen.Kann ja nicht sein,das Herrchen und Frauchen mampfen und der Hund nicht,ne? ;-)

...süße Grüße von eurer Principessa

Der Froschkönig und die Prinzessin

Und hier ist sie nun...die Froschkönigtorte.
Die Miniprinzessin war ganz entzückt und alle Kinder wollten unbedingt den Frosch küssen essen.












Und so hab ich den Brunnen gemacht...





Ich finde,die Torte ist echt hübsch geworden.Gefällt sie euch auch so gut wie mir?
Die kleine Emily war auf jeden Fall begeistert und hat für ihren Geburtstag gleich mal nach der Elsa gefragt.
Wer Elsa ist? Klick
Die Eisprinzessin soll ihr nächstes Törtchen zieren. :-)

Ich mach mir jetzt aus den Kuchenresten von gestern erstmal ein Sonntagssüß und wünsche euch allen einen schönen sonnigen Tag.Machts euch hübsch.

...süße Grüße von eurer Principessa

Samstag, 5. Juli 2014

The making of...

Froschkönig

Ich habe als Kind schon Märchen geliebt und tue es immer noch.Aschenbrödel ist für mich jedes Jahr zu Weihnachten ein "muss".
Als kleines Mädchen hab ich mir die Geschichten auf  Kassetten bei meiner Großtante angehört.
Meine Großtante hatte sie alle...Schneewittchen,Dornröschen,König Drosselbart,den Froschkönig und viele viele andere...
Diese Liebe zu den Märchenfiguren ist bis heute geblieben und deshalb hab ich mich besonders gefreut,als Schwester Chocolata eine Froschkönigtorte für die Miniprinzessin geordert hat.

Ich zeig euch heute mal ein Making of...
Aber zu allererst einmal seht ihr gleich die Torte der Schwester Chocolata,die sie für den Kindergeburtstag gemacht hat.


Die ist doch toll geworden oder?Meine Schwester backt ja noch nicht so lange und ich finde,dafür kann sich die Torte echt sehen lassen.Ich finde ihre Interpretation vom Froschkönig sehr hübsch.

Kommen wir jetzt aber zu meinem Making of...
Ich hab mir eine kleine Hilfe aus Styropor,Schaschlikspießen und Backpapier gebaut,damit ich die Figur frei stellen kann.Später soll sie auf der Torte auf einem Brunnen aus Nusskuchen sitzen.








So sieht das also hinter den Kulissen aus.
Die Figuren stehn jetzt schön brav auf dem Küchentisch und warten auf ihren Einsatz morgen auf der Torte.
Die Böden dafür hab ich auch schon heute gebacken...es wird eine Haselnusstorte mit Vanilletränke und Nusettecreme.

Ja und jetzt werd ich endlich in mein Bettchen gehn und schlafen,damit ich morgen früh fit bin.Dann gehts in den Endspurt...Torte einstreichen,ausgarnieren und Brunnen basteln. :-)

...süße Grüße von eurer Prinicpessa

Montag, 30. Juni 2014

Was als letztes geschah...19

Yeah...here we go...
Die letzten drei  Wochen war es hier etwas ruhiger...dafür aber in meinem Leben viel los.
Nicht alles war positiv...
Mein kleiner Schokodog hat aktuell seinen ersten  "Rückfall" und muss deshalb erneut in die Klinik.
Der Schub verläuft bisher aber recht milde und er ist einigermaßen stabil.
Dem Herrgott sei dank,würde jetzt meine Oma sagen.Das kleine Kerlchen immer so leiden zu sehen ist für uns alle nicht leicht.
Ausgelöst wurde dieser Schub wahrscheinlich durch eine Bissattacke eines anderen Hundes.Der meinte nämlich letzten Sonntag,er müsste sich auf meinen Hund stürzen und ihn in den Nacken beißen.
Endresultat: Eine tiefe Bisswunde im Nacken und ein ängstlicher Schokodog,der wie eine Klette an mir klebte.
Tja und ein paar Tage später dann die ersten Anzeichen dieses Schubes.
So schnell hätten wir den echt nicht gebraucht. :-(

Nun ja,lass mich mal das Thema wechseln...
Wir sind jetzt seit ca. 3 Wochen im neuen Heim und ich fühl mich schon recht "daheim".
Es nimmt langsam alles Form an...sofern wir denn Strom haben. *grins*
Letzte Woche fiel hier im ganzen Ortsteil der Strom aus!
Es gab für eine halbe Stunde kein Licht,keinen Herd,kein Handy und Telefon,keinen Kühlschrank und keine Hausklingel. :-O
Wo hat er mich da nur hingeschleppt,der Prinz? In die Einöde oder in die Steinzeit?

Nein,Spaß beiseite...es ist schön hier.Ich hab quasi alles vor der Haustüre...Felder,Wald,Tiere und sogar einen Baggersee.Alles ist in unmittelbarer Nähe.

Määääh ihr Schafe...määäh ihr Schafe....


hochkonzentriert ;-)
Ich hab mich schon mit der Gegend ein bißchen vertraut gemacht und weiß inzwischen wo es was gibt.
Einen Schreck hab ich beim Bäcker bekommen.Hier ist alles um einiges teuerer. :-o
Einige Backwaren kosten fast das doppelte.Völlig verrückt!
Aber ich back ja eh viel selbst und somit kann mich das nicht so sehr beeindrucken.
Achso...und auch die Erdbeeren kosten hier einiges mehr.Das hätte ich jetzt eher nicht erwartet.
Ja und die Saison hört auch ziemlich zügig auf.Ich hab es gerade noch rechtzeitig geschafft und mir meinen Marmeladenjahresvorrat gekocht.Hoffentlich reichts bis nächstes Jahr.
Es könnte allerdings etwas knapp werden,sollte meine akute "Marmeladenbrötchen zum Frühstück" Phase noch länger anhalten.
Aber egal...demnächst sind die Pfirsiche und Aprikosen reif...dann wird wieder eingekocht. :-)

Hahaha...Leute...aus mir wird noch eine richtige Hausfrau. *grins*
Wer hätte das gedacht?
Früher hab ich mir das alles lieber fertig gekauft,weil mir der Aufwand zu groß war.
Jetzt mach ichs lieber selbst,denn es schmeckt einfach besser.

Apropos...den Hefezopf von gestern kann man übrigens auch sehr gut mit frischer Butter und selbstgemachter Erdbeermarmelade bestreichen.Das schmeckt göttlich.
Ach...und Rezepte für leckere Erdbeermarmelade findet ihr HIER oder HIER

Und jetzt kommt mir gut in die neue Woche und lasst euch von den Regentröpfchen nicht die Laune verderben.Bis bald...

...süße Grüße von eurer Principessa

Sonntag, 29. Juni 2014

Hefezopf mit Zitronenglasur

Eigentlich stehe ich ja mit dem Hefeteig auf Kriegsfuß...
ABER...seit diesem Wochenende ist das anders.
Der Hefeteig und ich sind jetzt dicke Freunde.
Ich hab es endlich geschafft,ein für mich super funktionierendes Rezept zu finden.Es hat mich zwar einige Teige und Unfälle gekostet,aber das Endergebnis belohnt mich in Zukunft dafür. ;-)

Es enstand ein fluffiger Zopf mit feiner Porung und tollem Geschmack.
Ihr wollt ihn nachbacken?
Na gut,hier kommt das Rezept...

Ihr braucht für einen geflochtenen Zopf:
500 g Mehl
100 g Zucker
1 El Vanillezucker
2 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
1 Ei
80 g weiche Butter
200 ml warme Milch

außerdem noch:
einige El. Puderzucker
etwas Zitronensaft

Und so funktioniert es...
- Die warme Milch in eine Schüssel geben.
- Den Zucker und die Trockenhefe dazugeben.
- Mit einem Löffel verrühren.
- Restliche Zutaten zufügen.
- Mit dem Handrührer ca. 6-8 Minuten kneten.
- Die Schüssel mit einer Plastikfolie abdecken.
- Ca. 2 Stunden gehen lassen.

- Aus der Schüssel nehmen und in 3 Teile teilen.
- Zu Kugeln formen und 10 Minuten ruhen lassen.
- Die Kugeln zwischen den Händen zu Strängen rollen.
- Zu einem Zopf flechten.
- Auf ein mit Backpapier ausgegelegtes Backblech legen.
- Ruhezeit 30 Minuten.


- In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad ( Umluft 160) vorheizen.
- Den Zopf ca. 25 Minuten backen.
- Aus Puderzucker und Zitronensaft eine dickflüssige Glasur rühren.
- Auf den heißen Zopf auftragen.
- Auskühlen lassen.

Et voila...fertisch!Der leichteste Hefezopf mit Gelinggarantie. :-)

Dem Prinz und mir hat er hervorragend gemundet und demnächst wird es ihn in einer kleinen Abwandlung geben.Mal schauen auf was ich dann so Lust hab.

...süße Grüße von eurer Principessa

Montag, 23. Juni 2014

Schaffe,schafffe...Häusle baue...

...und ned nach de Mädle schaue. ;-)
Nee,das tut das Geburtstagskind mit Sicherheit nicht...außer natürlich nach seinen zwei eigenen...der lieben Frau P. und seiner entzückenden Tochter Emily.

Der Papa wurde an diesem Wochenende 40 Jahre alt und da ich von Schwester Chocolata wusste das die Familie ein Haus baut,wurde das gleich zum Thema der Motivtorte.

Die Torte bestand aus zartem Bisquit mit einer leichten Vanillecreme und selbstgemachtem Erdbeermark aus leckeren badischen Erdbeeren.


 Und so sah die fertige Torte dann aus...












Das Thema hat mir mal wieder viel Spaß gemacht und ich bin gespannt,ob es dem Geburtstagskind gefallen und vor allem geschmeckt hat.

Achja...die Bisquit- und Cremereste hab ich zu einem kleinen Törtchen verarbeitet und somit hatten wir auch gleich noch ein leckeres Sonntagssüß. :-)

...süße Grüße  von eurer Principessa